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Welchen Nutzen haben Firmen davon?

  

1. Vor der Pensionierung:

Altersgerechtes Arbeiten:

  •  Die Erfahrungen in Unternehmen und Organisationen, was wirklich „altersgerechtes Arbeiten“ heißt, sind sehr gering.
  • Selbst Personalchefs können sich nicht vorstellen, wie sie selbst einmal altersgerecht anders arbeiten und ihre Leistung erbringen könnten als heute.
  • Wissenschaftliche Erhebungen und Aussagen gibt es, aber noch spärlich. Eingang in die Betriebe haben sie meist noch nicht gefunden.
  • Einzelne (Ausnahme)Beispiele, wo hauptsächlich Ältere eingestellt oder bevorzugt aufgenommen werden, gibt es. Daraus kann aber noch kein Trend oder keine Allgemeingültigkeit abgeleitet werden.
  • Einzelnen Unternehmen ist inzwischen klar geworden, dass Verkaufsberater mit Personen ihrer Altersgruppe den höchsten Deckungsbeitrag erwirtschaften. Das heißt, dass Ältere mit Älteren das beste Geschäft machen können.
  • Vielfach sind die Kriterien, mit denen heute Arbeit beurteilt und bewertet wird, für alle Altersstufen die gleichen – und damit falsch oder unbekannt.

Zielgruppengerechte Arbeit:

  • Wer kann die älteren Kunden am besten ansprechen? Wer hat einen Rhythmus und eine Gesprächskultur, die ältere Kunden heute erwarten, verlangen und vielfach noch nicht bekommen?
  • Wer kümmert sich um die Zielgruppe der Älteren, von denen man sagt, dass sie heute viele (oder gar das meiste) Geld haben?
  • Die Moden, die Techniken, die heute Junge ansprechen, gelten nicht für Ältere. Soll man warten, bis sich diese Zielgruppe „an die heutige Zeit“ angepasst haben?
  • Das Kundensegment „Senioren“ liegt in vielen Unternehmen noch brach.

Vorgänger-Nachfolger:

  • Viele Millionen Euro verpuffen in den Rauchfängen, wenn man bedenkt, welches Vermögen an Wissen, Fähigkeiten und Kontakten meist ungenützt mit dem Ausscheidenden ebenfalls „ausscheidet“?
  • Gelungene Übergaben vom Vorgänger an den Nachfolger haben Seltenheitswert denn dazu gehören zwei Fähigkeiten:
    1.  Die „Mentorenfähigkeit“ der Person, die Wissen besitzt und es weitergeben will.
    2. Die „Lernbereitschaft“ dessen, der die Aufgabe übernimmt und in Zukunft das Geschäftsgebiet beherrschen soll – und will.


2. Nach der Pensionierung – „die Ehemaligen“:

 In vielen Unternehmen werden die früheren Arbeitnehmer einmal oder gar mehrmals im Jahr zu einer Feier eingeladen. Da gibt es dann auch meist etwas zum Essen. Es sieht aber so aus, als wenn das Unternehmen seinen Ehemaligen etwas Gutes tun möchte, sozusagen einmal im Jahr „eine warme Suppe“.

Das bedeutet, dass der Gedanke vorherrscht, wir müssen diese Zielgruppe „FÖRDERN“, , uns auf diese Weise für ihre Arbeitsleistung erkenntlich zeigen. Diese Denkweise ist falsch – zumindest kurzsichtig.

Was Menschen nach ihrer Pensionierung brauchen, ist nicht „fördern“, sondern „FORDERN“. Die wollen und sie können gebraucht werden, an Aufgaben wachsen sie weiter, nicht an Almosen.

Tätigkeitsfelder:
  • Verkaufsunterstützung, Verkaufsberatung, Verkauf
  • Pflege des Arbeitsmarktes
  • Kontaktpflege, Lobbying
  • Mitwirkung in Marktforschungsprojekten
  • Braintrust, „Lebende Datenbank“
  • Mediation, Tutoring, Coaching u.a.
  • ……
Belohnungssysteme:
  • Geringfügige Beschäftigung
  • PC-Ausstattung
  • Telefon-Nutzung
  • Einladung zu einem feinen Abendessen etc.
„Senior Retention“:

Darunter verstehen wir das Instrument,

  • auf Dauer die Beziehung zu den ehemaligen Mitarbeitern aufrecht zu erhalten, systematisch diese Zielgruppe zu nützen,
  • sie zu fordern, nicht zu fördern,
  • Informationssysteme zu diesem Zweck installieren,
  • eine geeignete und interessierte Person zu finden, die dieses Projekt als Ihr zukünftiges Engagement aufbaut und somit Sprecher und Vermittler zwischen Unternehmen und der Gruppe der Ehemaligen ist, die sich weiterhin engagieren wollen.

 

Besuchen Sie die spezielle Homepage zum Thema "Senior Retention"

Sie finden darin ein mögliches Vorgehen für Unternehmen, konkrete Schritte und Ideen:

 

http://www.senior-retention.at

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