10 Thesen zum Alter
1. Die Menschen werden älter und gesünder. Z.B.: Die durchschnittliche Lebenserwartung von Männern in Australien beträgt derzeit 80 Jahre, bei Frauen sogar 84
2. Mitarbeiter müssen länger arbeiten, sonst sind die Abschläge sehr hoch.
3. Ob jemand positiv oder negativ zum Unternehmen steht, entscheidet sich noch VOR der Pensionierung. Der Unterschied zwischen beiden Einstellungen ist ungeheuer.
4. Wenn Ältere Wissen nicht übergeben, geht es verloren. Vielfach ist dies das einzige Druckmittel Älterer.
5. Den Übergang meistern jene Menschen leichter, die ihren Lebenssinn gefunden haben. Wer hilft diesen Menschen bei der Sinnfindung?
6. Der Arbeitsmarkt wird uns bald zwingen, ältere Menschen zu beschäftigen. 2008 fehlen bereits viele qualifizierte Mitarbeiter.
7. Üblicherweise weiß ein Unternehmen nicht, wie ältere Menschen arbeiten wollen und können. Die alten Kriterien funktionieren und passen nicht.
8. Menschen in Pension können dem Unternehmen ungeheuer nützen, aber auch schaden. Die „Entsorgten" können sich bis an ihr Lebensende rächen, ohne dass das Unternehmen das merkt.
9. Heute sind Pensionisten in der Regel gesund, finanziell gesichert, fähig und tatendurstig. Nützt der frühere Arbeitgeber diese Potentiale, um seine Produkte am Markt bewusst zu platzieren – oder weiß er es gar nicht?
10. Menschen mit den genannten Fähigkeiten können die Welt verändern. Oder auch nur ihre konkrete Umgebung. seniors4success-Quadranten

Die drei Altersgruppen im Unternehmen: heute und in 10 Jahren
Eine zentrale Fragestellung für Unternehmen lautet: „ob und inwieweit sie unter Berücksichtigung ihrer gegenwärtigen Personalstrukturen und –strategien den zukünftigen demographischen Wandel bewältigen können“.
Ein deutsches Forschungsprojekt befasste sich wissenschaftlich mit dieser Fragestellung in Unternehmen („Innovation und Leistung mit älter werdenden Belegschaften“ – Annegret Köchling u.a. ) und fand 4 Fallbetriebe nach Altersstrukturen: - Alterszentrierte Fallbetriebe
Mittelalterzentrierte Fallbetriebe Fallbetriebe mit ausgewogenen Altersstrukturen Jugendzentrierte Fallbetriebe
Bitte versuchen Sie, sich vorzustellen, wie die Altersverteilung im Moment in Ihrem Unternehmens aussieht (in Summe 100 %): - Jüngere (bis 34 Jahre
- Mittelalte (34 bis 44 Jahre)
- Ältere (ab 45 Jahre)
Und dann schätzen Sie, wie sich die Verteilung in Ihrem Unternehmen in 10 Jahren zeigen wird. Vielleicht sieht Ihr Beispiel ja so aus wie dieses:  Wenn Sie diese zwei Darstellungen miteinander vergleichen und zufrieden sind, ist es o.k. Wenn Sie aber feststellen, dass man in 10 Jahren die von Ihnen gewünschte Zielgruppe nicht mehr hat oder nur mehr schwer findet, haben Sie ein spannendes Thema für die systematische Personalpolitik Ihres Unternehmens. Sie können die Zukunftswerte verändern, wenn Sie Ihre Personalpolitik verändern. zum Seitenanfang ...
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