Unser Newsletter Nr. 22 ist erschienen - klicken Sie hier um unseren Newsletter zu bestellen.
PDF von Seite erstellen. Diese Seite drucken. Link der Seite als E-Mail senden.
Senior Retention: Einsatz im Ruhestand
Kreuzworträtsel statt Kundendienst?

Für manchen Pensionär ist die Zeit nach dem Erwerbsleben ein einziger Graus. „Spätestens drei Monate nach Renteneintritt kommt der Frust“, weiß Managementberater Dr. Leopold Stieger, der sich seit langem mit dem Thema Ruhestand auseinander setzt und die Probleme bei weitem nicht nur auf Seiten der Rentner sieht. „Auch den Unternehmen schadet es, wenn sie ihre ehemaligen Mitarbeiter aufs Abstellgleis schieben“, ist sich der Inhaber der GfP-Gesellschaft für Personalentwicklung in Wien sicher.

Seine Idee zur Abhilfe heißt „Senior Retention“: Da sich viele Rentner mental ohnehin kaum von ihrer Berufstätigkeit lösen - ein ehemaliger Versicherungsvertreter z.B. gibt immer noch gerne Empfehlungen in Sachen Versicherung - könnten die Unternehmen diese Einsatzbereitschaft ebenso gut für sich nutzen. „Zum Beispiel indem sie die Senioren mit kleinen Marktforschungsaufträgen beauftragen“, schlägt Stieger vor.

Allerdings sollte das Unternehmen seine Pensionäre beim Übergang in die neue Lebensphase unterstützen, damit Verdruss gar nicht erst aufkommt. Stieger selbst bietet z.B. einen Workshop zur Vorbereitung auf die Pensionierung an. Zudem ist es dem Berater zufolge sinnvoll, schon früh Brückenpersonen im Unternehmen zu bestimmen, die später den Kontakt zum Pensionär aufrechterhalten. Infos zum Thema gibt es unter Stiegers Homepage www.seniors4success.at. (jum)
http://www.seniors4success.at

Training aktuell 23.09.2006, News managerSeminare

 
< zurück   weiter >